> For the complete documentation index, see [llms.txt](https://yubit.gitbook.io/yubit/llms.txt). Markdown versions of documentation pages are available by appending `.md` to page URLs; this page is available as [Markdown](https://yubit.gitbook.io/yubit/de/tradfi/yubit-tradfi-cfd-liquidationsmechanismus.md).

# YUBIT TradFi (CFD)-Liquidationsmechanismus

TradFi (CFD) verwendet einen Margin-Handelsmechanismus. Wenn sich der Markt gegen eine offene Position bewegt, kann das Eigenkapital des Kontos sinken, da die nicht realisierten Verluste steigen.

Um das Kontorisiko zu kontrollieren, führt YUBIT automatisch eine Zwangsliquidation aus, wenn das Margin-Niveau des Kontos den Liquidationsschwellenwert erreicht.

Dieser Artikel erläutert das Margin-Niveau, die Auslösekriterien für die Liquidation und die Ausführungsregeln der Liquidation für TradFi (CFD).

### 1. Wann wird die Liquidation ausgelöst?

YUBIT TradFi (CFD) bestimmt anhand des gesamten Margin-Niveaus des Kontos, ob eine Liquidation ausgelöst werden soll.

Formel:

Margin Level = (Eigenkapital ÷ Eingesetzte Margin) × 100%

Dabei gilt:

* Eigenkapital: der Echtzeit-Kontowert, berechnet auf Grundlage des Kontostands, des nicht realisierten PnL offener Positionen und weiterer Faktoren.
* Eingesetzte Margin: die Margin, die derzeit von allen offenen Positionen belegt wird.
* Margin Level: ein wichtiger Indikator zur Messung des aktuellen Margenrisikos des Kontos.

Im Allgemeinen bedeutet ein höheres Margin-Niveau, dass das Konto über einen stärkeren Risikopuffer verfügt. Wenn die nicht realisierten Verluste steigen, sinkt das Eigenkapital und das Margin-Niveau nimmt ebenfalls ab.

### 2. Wie hoch ist der Liquidationsschwellenwert für TradFi (CFD)?

Das Liquidations-Margin-Niveau für YUBIT TradFi (CFD) beträgt:

**50%**

Wenn das Margin-Niveau des Kontos ≤ 50 % ist, startet das System automatisch den Zwangsliquidationsprozess.

#### Beispiel

Angenommen, der aktuelle Kontostatus ist:

* Eigenkapital: 500 USDT
* Eingesetzte Margin: 1.000 USDT

Dann:

Margin Level = 500 ÷ 1.000 × 100% = 50%

An diesem Punkt hat das Konto den Liquidationsschwellenwert erreicht und das System beginnt mit der Zwangsliquidation.

Bitte beachten Sie:

Das Liquidationsrisiko bei TradFi (CFD) wird hauptsächlich durch das gesamte Margin-Niveau des Kontos bestimmt und nicht durch den Gewinn oder Verlust einer einzelnen Position.

Daher können bei einem Konto mit mehreren Positionen Verluste aus einer oder mehreren Positionen das gesamte Margin-Niveau des Kontos beeinflussen.

### 3. Was passiert, nachdem die Liquidation ausgelöst wurde?

Wenn das Margin-Niveau den Wert von 50 % erreicht oder darunter fällt, liquidiert das System automatisch offene Positionen im Konto, um gebundene Margin freizusetzen.

* Wenn das Konto nur eine Position hält, liquidiert das System diese Position.
* Wenn das Konto mehrere Positionen hält, priorisiert das System in der Regel Positionen mit größeren nicht realisierten Verlusten.

Nach jeder Liquidation berechnet das System das Margin-Niveau des Kontos neu.

Wenn sich das Margin-Niveau wieder über den Liquidationsschwellenwert erholt hat, stoppt der Liquidationsprozess. Wenn das Margin-Niveau bei oder unter dem Schwellenwert bleibt, liquidiert das System weitere Positionen weiter.

### 4. In welcher Reihenfolge werden mehrere Positionen liquidiert?

Wenn ein Konto mehrere TradFi-(CFD)-Positionen hält, priorisiert das System in der Regel Positionen mit größeren aktuellen Verlusten.

Zum Beispiel:

Angenommen, das Margin-Niveau des Kontos fällt auf 50 %.

Das System liquidiert zuerst die XAUUSD-Position mit dem größten Verlust.

Nach der Liquidation berechnet das System das Margin-Niveau des Kontos neu:

* Wenn Margin Level > 50 % → stoppt der Liquidationsprozess.
* Wenn Margin Level weiterhin ≤ 50 % ist → setzt das System die Liquidation der nächsten Position mit einem größeren Verlust fort.

Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis sich das Margin-Niveau des Kontos wieder über den Liquidationsschwellenwert erholt hat oder alle relevanten Positionen liquidiert wurden.

### 5. Wie wird der Liquidationspreis bestimmt?

Nachdem die Liquidation ausgelöst wurde, werden die betreffenden Positionen zum tatsächlich ausführbaren Marktpreis zu diesem Zeitpunkt geschlossen.

Der endgültige Ausführungspreis kann von Faktoren beeinflusst werden, darunter:

* Marktliquidität
* Geld-Brief-Spanne
* Marktvolatilität
* Slippage
* Marktlücken
* Preisänderungen beim Öffnen oder erneuten Öffnen des Marktes

Daher ist der beim Auslösen der Liquidation angezeigte Marktpreis nicht unbedingt der endgültige Liquidationsausführungspreis.

In schnelllebigen Märkten oder bei unzureichender Liquidität können sich die beiden unterscheiden.

### 6. Warum kann sich ein Konto einer Liquidation nähern, obwohl sich der Markt kaum bewegt?

Zusätzlich zu Marktpreisänderungen können bei einigen TradFi-(CFD)-Produkten während der Haltedauer Haltekosten anfallen.

Beispielsweise können Übernachtgebühren bei langfristigem Halten das Eigenkapital des Kontos beeinflussen.

Wenn das Eigenkapital sinkt:

Eigenkapital sinkt → Margin Level sinkt → Liquidationsrisiko steigt

Daher sollten Nutzer, die Positionen über einen längeren Zeitraum halten, auch dann ihr Margin-Niveau kontinuierlich überwachen, wenn sich der Marktpreis nicht wesentlich verändert.

### 7. Können abgesicherte Positionen dennoch liquidiert werden?

Ja.

Das Halten von Positionen in entgegengesetzte Richtungen bedeutet nicht, dass das Konto kein Liquidationsrisiko hat.

Abgesicherte Positionen sind weiterhin offene Positionen im Konto, und das gesamte Eigenkapital des Kontos, die verwendete Margin sowie damit verbundene Haltekosten können sich weiterhin ändern.

Solange das gesamte Margin-Niveau des Kontos ≤ 50 % ist, kann dennoch eine Zwangsliquidation ausgelöst werden.

Daher sollte Hedging nicht als Möglichkeit betrachtet werden, das Liquidationsrisiko vollständig zu vermeiden.

### 8. Wo kann ich das Margin-Niveau einsehen?

Sie können den aktuellen Margin-Status direkt auf der YUBIT-TradFi-Handelsseite einsehen, einschließlich:

* Eigenkapital
* Eingesetzte Margin
* Verfügbare Margin
* Margin Level

### 9. Wie kann ich das Liquidationsrisiko verringern?

Sie können das Handelsrisiko bei TradFi (CFD) auf folgende Weise steuern:

#### Positionsgröße kontrollieren

Vermeiden Sie übergroße Positionen und halten Sie ausreichend Margin-Puffer für Marktschwankungen vor.

#### Margin-Niveau überwachen

Konzentrieren Sie sich nicht nur auf das PnL einer einzelnen Position. Sie sollten auch das gesamte Margin-Niveau des Kontos kontinuierlich überwachen.

#### Stop-Loss-Orders richtig setzen

Das Setzen von Stop-Loss-Orders gemäß Ihrer Handelsstrategie kann helfen, das Risiko wachsender Verluste bei einer einzelnen Position zu begrenzen.

#### Verfügbare Margin vorhalten

Wenn Sie einige freie Mittel vorhalten, kann dies bei normalen Marktschwankungen einen zusätzlichen Risikopuffer bieten.

#### Auf langfristige Haltekosten achten

Wenn Sie planen, Positionen über einen längeren Zeitraum zu halten, beachten Sie bitte auch mögliche Übernachtgebühren und andere damit verbundene Kosten.

### 10. Wichtiger Risikohinweis

TradFi (CFD) ist ein gehebeltes Handelsprodukt. Marktschwankungen können zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust von Geldern führen.

Bei starker Marktvolatilität, unzureichender Liquidität, Kurssprüngen oder Wiedereröffnung des Marktes kann das Margin-Niveau schnell sinken, und das System kann innerhalb kurzer Zeit eine Zwangsliquidation auslösen.

Da Liquidationsaufträge zum tatsächlich ausführbaren Marktpreis ausgeführt werden, kann der endgültige Ausführungspreis vom Marktpreis abweichen, der beim Auslösen der Liquidation angezeigt wird.

Selbst wenn ein Stop-Loss-Order gesetzt ist, gibt es keine Garantie, dass der Auftrag zum angegebenen Preis ausgeführt wird. In schnell bewegten Märkten oder bei Kurssprüngen kann die tatsächliche Ausführung Slippage beinhalten.

Bevor Sie handeln, machen Sie sich bitte vollständig mit dem Margin- und Liquidationsmechanismus von TradFi (CFD) vertraut und nutzen Sie Hebelwirkung, kontrollieren Sie die Positionsgröße und managen Sie das Kontorisiko entsprechend Ihrer eigenen Risikotoleranz.
